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Zentrum

der Reproduktionsmedizin

& Gynäkologie

20 Jahre Tradition und mehr als 8.000 Kinder

Andrologie

Die Andrologie ist, insbesondere hierzulande in der Tschechischen Republik, ein relativ junger medizinischer Fachbereich. Ihr Name ist vom griechischen „Andros“ = Mann abgeleitet. Ihre Aufgabe besteht darin, die Fruchtbarkeit und die sexuellen Funktionen zu behandeln und den gesamten Gesundheitszustand des Manneszu pflegen, der mit diesen Funktionen zusammenhängt. Die primäre Orientierung der Andrologie sind die Diagnostik und die Therapie der Störungen der männlichen Fruchtbarkeit (Fertilität), deshalb ist sie mit Zentren der assistierten Reproduktion eng verknüpft. Außer den Reproduktionsproblemen beschäftigt sich die Andrologie mit Erektionsproblemen ((Penisversteifung) bei den Männern sowie weiteren Problemen im Penis-, Hoden- und Prostatabereich sowie mit der Ejakulation. Angesichts der rasanten Änderungen der demografischen „Alterspyramide“ beschäftigt sich die Andrologie in den letzten Jahren der Behandlung alternder Männer (Aging Male – die sog. „männliche Andropause“) und hinzu kommt noch die Problematik der männlichen Verhütung. Es ist eine interdisziplinarische Fachrichtung, sie hängt vor allem mit der Urologie, der Endokrinologie, Psychiatrie, Psychologie, Sexuologie und Genetik zusammen. In unserer Klinik widmet sich der andrologischen Diagnostik, der Behandlung und der Entnahme der Samenzellen auf chirurgischem Wege Dr. med. Jaroslav Jarabák.

Mit welchen Problemen können sich die Patienten an die andrologische Ambulanz wenden:

  • Problematik der männlichen Fruchtbarkeit sowie Unfruchtbarkeit, Untersuchung des Spermiogramms
  • Erektile Dysfunktionen (Penisversteifungsstörungen) und sexuelle Störungen
  • Ejakulationsstörungen – insbesondere die vorzeitige Ejakulation
  • Störungen der Bildung männlicher Geschlechtshormone im fortgeschrittenen Alter und hormonelle Substitutionstherapie
  • Störungen der Entwicklung und der Funktionen männlicher Geschlechtshormone in der Pubertät und im erwachsenen Alter, zum Beispiel verspätete Pubertät, primärer und sekundärer Hypogonadismus, usw.
  • Entzündungen und Infektionen des männlichen Reproduktionssystems
  • Kryopräservation des Spermas
  • Eine plastische oder ästhetische Regelung erfordernde Behinderung der Geschlechtsorgane, z.B. verengte Vorhaut, zu kurzes Bändchen, Peniskrümmung, usw.
  • Problematik der männlichen Verhütung
  • Andrologische Vorbeugung

Die meisten Probleme haben feststellbare Ursachen, die sich in der heutigen Zeit bereits behandeln lassen. Neue nicht invasive schmerzfreie diagnostische Abläufe, neue Arzneimittel, maximal schonende mikrochirurgische Operationen der Geschlechtsorgane in der vollen Ambulanznarkose und Mikromanipulationsabläufe der assistierten Reproduktion ermöglichen, auch in der Vergangenheit schwer lösbare oder unlösbare Probleme zu behandeln. Der Ablauf ist bei jedem Patienten individuell. Genauso wie es zwei ganz identische Menschen nicht gibt, bestehen auch keine medizinischen Universal- oder Serienabläufe. Es ist deshalb nötig, realistische Möglichkeiten zu befolgen, die die gegenwärtige Medizin beim spitzenmäßigen Ausstattungsniveau ermöglicht. Es ist oft nötig, komplizierte Probleme bei Patienten zu lösen, die (auch andere) komplizierte Befunde haben und sich der Therapie bereits zum wiederholten Male unterziehen. Auch hier kann man bei einer guten Zusammenarbeit und ausreichender Geduld des Patienten sowie des Arztes zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Dazu ist die Verbindung des medizinischen Könnens, was die Diagnostik, Therapie und Operationsfertigkeiten anbelangt, mit Kenntnissen, Kommunikationsfähigkeiten und mit der Persönlichkeit des Arztes sowie des Patienten erforderlich.

Bei Abwesenheit der Samenzellen im Ejakulat (Azoospermie), oder wenn die Samenzellen im Ejakulat in einer ganz kleinen Menge zwar vertreten sind und einen abnormalen morphologischen Aufbau aufweisen, gegebenenfalls wenn im Ejakulat nur Entwicklungsformen von Samenzellen auftreten, kommt die Möglichkeit in Frage, die Samenzellen auf chirurgischem Wege aus dem Nebenhoden (PESA, MESA) oder dem Hoden (TESE, TESA) zu gewinnen.

PESA – Percutaneous Epididymal Sperm Aspiration, MESA – Microsurgical Epididymal Sperm Aspiration

Bei beiden Methoden (PESA, MESA) handelt es sich um den Gewinn der Samenzellen aus dem Nebenhoden aufgrund der Samentransportstörung zwischen dem Nebenhoden und der Harnröhre (die sog. Obstruktionsazoospermie). Es handelt sich zum Beispiel um Patienten nach der Sterilisation oder Männer, die in ihren jungen Jahren verletzt waren und deren Samenleiter (das die Samenzellen in die Harnröhre befördernde Organ) einen Dauerdefekt erlitten hat. Es sind auch Patienten mit einem angeborenen Samenleiterfehler. Bei Männern, die kein Sperma erzeugen, sind auch im Nebenhoden keine Zellen vorhanden.

MESA - Die Leistung wird in Gesamtanästhesie im Ambulanzregime durchgeführt und dauert rund 1 Stunde. Den Zugriff auf den Nebenhoden verschafft man sich durch einen etwa 15 mm langen Schnitt im Hodensack. Der Nebenhoden wird zur Wunde gebracht, sodass unter einer optischen Vergrößerung (10-20 x) erweiterte Kanälchen gesucht werden können. Sollten sie Samenzellen enthalten, sind sie optisch typisch gelblich gefärbt. Nach der Wahl der Entnahmestelle wird der Inhalt des dilatierten Kanälchens mit einer dünnen Nadel in einen sterilen Set punktiert und abgesaugt, der unverzüglich dem Labor übergeben und unter einer starken Vergrößerung auf Anzahl, Beweglichkeit und Aufbau der Samenzellen geprüft wird. Aufgrund der Begutachtung der Qualität und der Menge der gewonnenen Samenzellen wird anschließend entweder die Änderung der Entnahmestelle oder die Wiederholung der Entnahme aus der erfolgreichen Lokalität empfohlen. Dieser Ablauf wird wiederholt, wenn nicht eine ausreichende Anzahl von Samenzellen zum sofortigen Einsatz oder zum Einfrosten gewonnen wird. Die Leistung wird nach einem Signal des Embryologen abgeschlossen, der bekannt gibt, dass er aus dem Punktat über eine ausreichende Anzahl von Samenzellen verfügt.

PESA – es handelt sich um eine ähnliche Methode wie MESA. Die Samenzellen werden aus dem Nebenhoden gewonnen, aber die Flüssigkeit wird über die Haut (perkutan) angesaugt (aspiriert). Dadurch kann der Patient den Schnitt im Hodensack vermeiden. Die Methode ist schneller und kann in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Zu ihren Nachteilen gehört vor allem eine niedrigere Qualität der Samenzellen.

TESE – Testicular Sperm Extraction

Es ist eine Wahlmethode bei Patienten mit der Nichtobstruktionsazoospermie, wo die Hauptursache der im Ejakulat nicht vorhandenen Spermien im Hoden besteht. Es handelt sich zum Beispiel um Patienten mit dem Klinefelter-Syndrom, Patienten nach entzündbaren Hodenerkrankungen, usw. Auf diese Methode wird auch dann eingegangen, wenn durch die PESA/MESA Methodik keine Samenzellen gewonnen wurden.

TESE ist eine mikrochirurgische Methode, bei der, nachdem der Hodensack geöffnet wurde, zur Hode eingedrungen wird, die anschließend per Schnitt "wie ein Buch" geöffnet wird. Dann wird unter dem Operationsmikroskop nach irgendwelchen spermaenthaltenden Samenzellen gesucht. Sie sind leicht zu erkennen – ihre weiße Farbe unterscheidet sie von den leeren transparenten Kanälchen. Die Hodenkanälchen werden herausgenommen und direkt dem Labor übergeben, wo unter einer starken mikroskopischen Vergrößerung nach Samenzellen oder deren Entwicklungsstadien gesucht wird. Durch diese Methode werden 5 – 10 Proben genommen. Sofern die Geschlechtszellen nicht vollentwickelt sind, lassen sie sich weiterkultivieren. Auch wenn dieser Ablauf mehr invasiv ist, ist er dennoch einfach und letztlich weniger traumatisierend als unzählige kleine Hodenentnahmen (Biopsie). Die Leistung wird in gesamter Kurzanästhesie ambulant durchgeführt. Die Eventualität zur Methode TESE ist TESA (Testicular Sperm Aspiration), bei der das testikuläre Gewebe nicht entnommen, sondern mit einer dünnen Nadel aspiriert wird. Die Methode ist weniger invasiv. Die Qualität der auf dieser Art gewonnenen Samenzellen ist ungefähr dieselbe wie bei der TESE und passt damit zur Therapie der Nichtobstruktionsazoospermie. Sie lässt sich auch bei den Obstruktionsformen der Azoospermie anwenden, aber die Qualität der gewonnenen Samenstellen positioniert sie erst auf Rang drei hinter MESA und PESA. Bei der Bewertung der Ergebnisse liegt TESE vor TESA ganz weit vorne.

Risiken der Spermaentnahme

Der Mann sollte sich vor der In-Vitro-Befruchtung mittels der durch die MESA oder TESE Methode gewonnenen Messzellen genetischen Tests unterziehen, weil die Azoospermie oft durch genetische Defekte, Chromosomenfehler und Mutationen wie zum Beispiel bei der zystischen Fibrose bewirkt wird. MESA ist eine Methode mit minimalen Komplikationen. Alle sonstigen Methoden wie PESA, TESA, TESE werden durch Postoperationshodensackschmerzen kompliziert, der oft gegen Berührung und Abrieb überempfindlich reagiert. Die Postoperationsphase kann eine Infektion oder ein ganz übliches Hämatom komplizieren. Die Männer haben oft Angst vor einer Hodenverletzung bei der TESE, aber ihre Sorgen sind absolut unnötig, weil das durch den Chirurgen entnommene Gewebe sehr klein ist und die Vernarbung die Hoden nicht beschädigt. Der Eingriff hat auf hormonelle Funktionen der Hoden (Produktion von männlichen Geschlechtshormonen) keinen negativen Einfluss und auf die Erektion (Penisversteifung) wirkt er sich auch nicht aus.

Die spezialisierte andrologische Behandlung wird nicht aus den Mitteln der öffentlichen Krankenversicherung erstattet. Die Kosten werden von uns jeweils im Voraus, vor der Anmeldung der Patienten zur Sprechstunde, mitgeteilt.

Aktuelles

Ihre Gesundheit und Sicherheit sind unsere Prioritäten

16.10.2020

Die Klinik arbeitet täglich gemäß den epidemiologischen Anweisungen in der Tschechischen Republik. Ihre Gesundheit und Sicherheit sind unsere Prioritäten. Wenn Sie vom Ausland aus anreisen, bieten wir: - Offizielle Einladung der Klinik zur Bestätigung, dass Reisen medizinischen Zwecken dienen - KOSTENLOSER COVID-PCR-Test für Reisezwecke für unsere Patientinnen im Rahmen ihrer IVF-Behandlungspakete Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

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WICHTIGE INFORMATIONEN

25.09.2018

Wir möchten alle Patienten und Kooperationsärzte informieren, dass unsere Klinik Anfang Dezember dieses Jahres komplett umziehen wird. Unsere schöne Villa, wo wir unseren Sitz seit über 20 Jahren haben, reicht uns leider räumlich nicht mehr aus und der Betrieb kann dort nicht mehr erweitert werden. Der neue Sitz der GEST-Klinik wird auch in Prag 5 sein, und zwar am gut erreichbaren Bahnhof Smíchovské nádraží (über Konditorei Hájek & Hájková). Die neuen Räumlichkeiten entsprechen völlig den europäischen Anforderungen an die Zentren der Reproduktionsmedizin.  In der Kalenderwoche vom 3. Bis 8. 12.2018 wird unser Labor geschlossen sein, die Sprechstunden werden nur für dringende Kontrollen verfügbar sein. Bei Patientinnen, derer IVF-Behandlung nicht aufgeschoben werden kann, werden wir das Laboratorium eines kooperierenden IVF Zentrums in Anspruch nehmen.  Ab Montag, dem 10.12. wird der Standardbetrieb an der neuen Adresse wieder aufgenommen. Wir hoffen, unsere neue Klinik wird Ihnen gefallen :-).  Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Rezeption oder Ihren Arzt.

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Wie werden wir von den Klienten bewertet

Michal

Michal
07.01.2020

Endlich können wir Ihnen mit Stolz die freudige Nachricht schicken. Den 24. 12. 2019 wurde unser Sohn Michal geboren. Er war 48 cm groß und wog 2720 g. Er wurde ein wenig früher, in der 37. Woche der Schwangerschaft geboren. Wir bedanken uns sehr bei Ihrem ganzen Team für unseren ersehnten Schatz.

Die glücklichen Eltern Jaroslava und Luboš

Zuzanka

Zuzanka
11.12.2019

Guten Tag. Vielen Dank dem ganzen GEST-Team für die Geburt unseres Mädchens Zuzanka. Sie wurde am 13. 7. 2018 geboren. Sie wog zwar nur 1120 g, denn sie wurde in der 28 + 6 Woche geboren. Sie holte aber alles schnell nach und sie wurde ein gesundes und wunderschönes Mädchen. Viele Grüße an alle und vielen Dank.

Milena Wágnerová

Jakoubek

Jakoubek
25.11.2019

Wir würden uns gern beim ganzen GEST-Team für die gesamte Betreuung bedanken, und zwar speziell bei Doktor Šulc und weiter bei seinen Kollegen, Frau Doktor Poláková, Herrn Doktor Černý und Alexandr, denen wir begegnet sind und wir möchten Ihnen die Geburt unseres gesunden Jungen Jakoubek am 28. 10. 2019 melden. Vielen, vielen Dank!

Jana und Martin

Ein gesunder Junge

Ein gesunder Junge
04.11.2019

Wir würden uns mit meinem Ehemann gern beim GEST-Team für die musterhafte Betreuung und Bereitschaft bedanken. Das Team hat uns bei der Vergrößerung unserer Familie um das nächste Mitglied geholfen.

Am 30. 9. 2019 wurde ein wunderschöner Junge geboren, der 4270 g wog.

Tomáš und Klára

Ein wunderschönes Mädchen

Ein wunderschönes Mädchen
25.10.2019

Ich würde mich gern beim ganzen Gest auf diese Art bedanken und zugleich die Geburt meiner Tochter nach der erfolgreichen IVF melden.

Vielen Dank und ich verbleibe mit einem Gruß Jana H.

Rozárka

Rozárka
14.10.2019

Am 1. August um 21:53 Uhr wurde unsere Tochter Rozárka geboren. Sie wog 3499 g und war 50 cm groß. Wir danken vor allem Herrn Doktor Černý und Frau Doktor Poláková für die hervorragende Pflege und schicken ihnen viele Grüße.

Marcela und Petr

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Montag 8:00 - 16:30
Dienstag 8:00 - 19:00
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